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18.09.2016 Sonntag Bis zum Schluss für den Badegast da

Scharbeutzer Rettungsschwimmer

Scharbeutzer IRB

Wasserrettung in Scharbeutz

Scharbeutzer Rettungsschwimmer beenden verlängerte Saison

30 Grad und Sonnenschein – Das ist wahrlich kein herbstliches Wetter! Für die ehrenamtlichen Rettungsschwimmer der DLRG Scharbeutz eine besondere Herausforderung: Die Einsatzkräfte kommen aus dem Bundesgebiet und die Einsatzzeiten werden in der Regel im Frühjahr, zusammen mit der Urlaubsplanung im Hauptberuf, geplant. Da die Saison der Wasserretter aber am 15. September endete, waren bei diesem Sommerwetter ursprünglich auch keine Einsatzkräfte vorgesehen. Auch in der Nachsaison wird wegen des normalerweise eher durchwachsenen Wetters nicht mit großen Reserven geplant. Der DLRG Scharbeutz ist es allerdings gelungen, ihre Retter nochmals für einen Endspurt zu mobilisieren: Es wurden Resturlaubstage und Überstunden genommen und die Scharbeutzer Retter waren bis zum Ende der jetzt bis 18. September verlängerten Saison mit über zwanzig Rettungsschwimmern so gut besetzt, dass – voll dem Wetter angemessen – bis zum Ende Dienst wie in der Hauptsaison betrieben werden konnte. Am Abend des 18. September endete eine Saison in der, trotz zeitweise durchwachsenen Wetters, über 35000 ehrenamtliche Dienststunden verteilt auf über 4000 Manntage geleistet wurden. In dieser Zeit wurden mehrere Hundert Einsätze, von der einfachen Erste-Hilfe-Leistung am Strand, bis zur groß angelegten Suchaktion im Wasser nach Vermissten, abgearbeitet. Auch innovativ ist man gewesen; So wurde in dieser Saison erstmals ein elektrisch betriebenes Einsatzfahrzeug am Strand eingesetzt und die erste fest eingeplante Aufklährungsdrohne im deutschen Wasserrettungsdienst in die Einsatzpläne der Wasserretter integriert.

Aber ganz beendet ist die Saison für die Frauen und Männer in rot immer noch nicht: Am nächsten Wochenende findet ein großer Tag der offenen Tür mit Rettungsvorführungen  und Demonstrationen am Samstag und einem Kindertag der DLRG-Jugend am Sonntag statt. Danach geht es an die Wartung des Materials, die Ausbildung der Einsatzkräfte und die Planung für das Jahr 2017. Denn Eines ist sicher: Der nächste Sommer kommt bestimmt!

Kategorie(n)
WRD, Presse

Von: Christoph Niemann

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