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05.08.2016 Freitag Mission erfolgreich! Von Sylt bis zur Zugspitze

Florian Drechsler ist ein junger Mann aus Neustadt in Holstein. Da er aus der Gegend von Scharbeutz kommt, ist er regelmäßig als Badegast am Strand. Im Sommer des letzten Jahres hat er einen Großeinsatz der DLRG Haffkrug-Scharbeutz erlebt und war von den Leistungen und Fähigkeiten stark beeindruckt. Nach und nach entwickelte er den Gedanken einen "Benefizkraftakt" zu meistern, um Spenden für die DLRG zu sammeln. Dieser Kraftakt sollte ein Reise per Rad, SUP, Tretboot und zu Fuß vom tiefsten Punkt bis zum höchsten Punkt Deutschlands sein. Somit entschied sich Florian für Sylt als Startpunkt und die Zugspitze als Ziel.

Am Montag, den 18.07.16 ging die Reise auf Sylt für Florian los. Die erste Disziplin begann Florian direkt nach seinem Interview mit Carsten Köthe. Ein Halbmarathon von Westerland nach List galt es zu absolvieren. Florian schaffte dies in drei Stunden und zehn Minuten. Daraufhin wechselte er direkt auf das SUP, um zum Festland zu gelangen. Nun startete die erste Radstrecke und eine Fahrt durch die Nacht.

Am Dienstag, den 19.07.16 um 09:27 hatte Florian es bis nach Rettin geschafft und fing dort sofort mit der Vorbereitung für seine nächste Wasseretappe nach Neustadt an. Anfänglich war diese mit dem SUP zu meistern. In Pelzerhaken an der Seebrücke wurde nun das Gefährt gewechselt und es ging per Tretboot weiter nach Neustadt. Von dort aus wurde er  von der DLRG Haffkrug-Scharbeutz mit dem Motorrettungsboot "Phönix" begleitet und erreichte am Abend den Turm sieben an der Pönitzer Chaussee.

Nach einer erholsamen Nacht begann am Mittwoch, den 20.07.16 die Tour per Rad von Scharbeutz bis zum Tagesziel in Lauenburg. In der späten Nacht war dies dann auch erreicht, aber Florian hing in seinem Zeitplan hinterher und entschied sich spontan weiter bis nach Lüneburg zu fahren.

Die nächsten drei Tage waren überwiegend vom Radfahren geprägt. Es ging von Lüneburg über Hohne nach Salzgitter. Hier machte das Wetter Florian erstmals einen Strich durch die Rechnung. Starkregen und Gewitter machten es ihm unmöglich die Tour fortzusetzten. Gegen Abend war das Unwetter überstanden und Florian konnte Salzgitter wie geplant erreichen. Leider war auch am Samstag das Wetter alles andere als ideal für ein Unterfangen dieser Art. Trotz des Regens startete Florian in aller Früh Richtung Thüringen. Mit mehreren Zwischenstops fuhr Florian dann sogar noch die Nacht durch und erreichte im Morgengrauen des Sonntages Erfurt. Nach dieser Etappe ruhte sich Florian zunächst den Vormittag etwas aus und warbt für Spenden. Am späten Nachmittag brach er dann nach Dreitsch auf und kam  am Abend an.

Am Montag, den 25.07.16 ging es von Dreitsch weiter bis nach Hof. Auf dieser Etappe überquerte er die ehemalige innerdeutsche Grenze. Mittlerweile hatte er 500m ü.N.N. erreicht.

Die Tour am Diensttag, den 26.07.16 von Hof nach Bayreuth gestaltete sich als äußerst belastend. Wegen Gewittern war Florian immer wieder dazu gezwungen ungewollte Pausen einzulegen. Zusätzlich sorgte der Wechsel zwischen Gewitter und Sonnenschein für eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit. Trotz der widrigen Bedingungen erreichte Florian Bayreuth gegen Abend.

Am Mittwoch, den 27.07.16 war dann plötzlich Funkstille. Um den Akku seines Smartphones zu schonen hatte er den ganzen Tag keine Statusmeldungen oder Fotos schicken können. Diese erfolgten erst wieder aus dem weit vom Startpunkt entfernten München, am Morgen des 28.07.16. Florian legte an nur einem Tag eine beachtliche Strecke von 250km zurück. Am selben Tag ging es dann trotzdem noch weiter nach Garmisch-Partenkirchen, wo das Quartier an der Talstation mit Sicht auf die Olympiaschanze bezogen wurde.

Am Freitag, den 29.07.16 begann dann der Aufstieg in Partenkirchen. Zunächst nahm Florian aber noch einen Pressetermin bei "Radio Oberland" wahr. Nun schaltete er für die gesamte Zeit des Aufstiegs das GPS-Tracking an und erreichte die Knorrhütte auf 2052m ü.N.N. Somit hatte er alleine in dieser Etappe 1300 Höhenmeter überwunden.

Am Samstag, den 30.07.16 war dann die letzte Etappe angesetzt. Nun hieß es die letzten Kräfte zu mobilisieren, um den Aufstieg und Abstieg zu meistern. Dies gelang Florian planmäßig am Samstag um 13:43. Er war nun, von den anfänglichen 0 auf 2962 Metern über dem Meeresspiegel angekommen und hatte damit eine beeindruckende Leistung erbracht. In einem Video von der Zugspitze erklärte er, wie Stolz er auf seine Leistung sei und wieviel ihm die Reise abverlangt hätte. Außerdem gab er bekannt, dass am Montag, den 01.08.16 das Abschlusstreffen und die Spendenbekanntgabe um 18:15 am Turm sieben der DLRG in Scharbeutz stattfindet. Dort wurde diversen Personen noch ein besonderer Dank ausgesprochen und bekanntgegeben, dass bisher 1200 Euro an Spenden durch die Aktion zusammengekommen sind. Dafür bedankte sich die gesamte DLRG Haffkrug-Scharbeutz herzlich und gratulierte zum erfolgreichen  Abschluss der Aktion.

Für weitere Informationen siehe auch hier

Kategorie(n)
WRD, Verein

Von: Christoph Niemann

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